Unido Wien: 70.000 Leuchten für die UNO-City in Wien

Ludwig Leuchten entwickelte für die UNIDO Wien ein individuelles Beleuchtungskonzept mit über 70.000 Leuchten.

 

Die UNO-City ist eine Stadt in der Stadt. Sie ist Hauptsitz der Unido und beinhaltet neben rund 4.500 Büros verschiedene Räumlichkeiten, von Konferenzsälen über Labors, Bankfilialen, Restaurants und Parkhäusern bis hin zu einem Einkaufszentrum für die Angestellten der internationalen Organisationen. Trotz der vielfältigen Anforderungen an die Beleuchtung herrscht überall perfektes Licht. Dafür sorgt Ludwig Leuchten seit mehr als zehn Jahren.

Das Objekt. Neben New York, Genf und Nairobi ist Wien einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen (UN). Mehr als 4.000 Beschäftigte aus 100 Ländern arbeiten hier im Vienna International Centre (VIC), allgemein als UNO-City bekannt. 1973-79 nach den Plänen des österreichischen Architekten Johann Staber im 22. Wiener Gemeindebezirk errichtet erfüllt der Gebäudekomplex  eine Vielzahl von Funktionalitäten mit seinen verschiedenen Räumlichkeiten. Die Beleuchtung muss diese unterstützen.

Neues Beleuchtungskonzept für denkmalgeschütztes Gebäude

Die Aufgabe. Alle Bereiche wurden im Zuge der Asbestsanierung ab 2005 von Grund auf erneuert. Neben baulichen Maßnahmen bedeutete dies auch eine komplett neue Beleuchtung. Da das Gebäude denkmalgeschützt ist, mussten die neuen Leuchten in das ursprüngliche Konzept eingefügt und weitestgehend in den ursprünglichen Dimensionen ausgeführt werden. Während der Bauarbeiten lief der Alltagsbetrieb  weiter – ein Grund, warum das Projekt auf mehr als zehn Jahre angelegt wurde.

Ganzheitliches Lichtkonzept

Die Lösung. Ludwig Leuchten führte die  komplette Lichtplanung für alle Räumlichkeiten durch. Das Unternehmen lieferte und montierte in den vergangenen zehn Jahren insgesamt mehr als 70.000 Leuchten in rund 170 verschiedenen Varianten – von kleinen Downlights bis zu kompletten Deckenelementen mit integrierten Leuchten. Während der Planungsphase war die T5-Technologie die preisgünstigste und energiesparendste Lösung.

Die meisten Leuchten wurden in den Büroflächen verbaut. Auf 120.000 qm installierte Ludwig Leuchten speziell gefertigte perforierte Deckenelemente – mehr als 13.000 Stück mit jeweils drei Leuchten, bestückt mit 14- und 24-Watt-Lampen. Um die Vorgaben des Bundesdenkmalamts einzuhalten, wurden die Leuchtenelemente so in die bestehenden Betonschalen integriert, dass deren ursprüngliche Struktur an ihrem tiefsten Punkt noch zu sehen war.  Die Besonderheit der Deckenelemente: Aufgrund der speziellen Gebäudeform sind jeweils die Mittelteile der Büro-Türme konkav. Dies hat zur Folge, dass die segmentartig ausgebildeten Deckenelemente vom Gebäudeinneren zu den Fensterfronten hin schmäler werden. Die Deckenelemente mit den integrierten Leuchten mit einer Länge von ca. 3,74 m mussten deshalb zum Gebäudeinneren hin fast zehn Zentimeter breiter gefertigt werden als fensterseitig (74 statt 67 Zentimeter). Dies erforderte zusätzliche Messungen, eine aufwändige Produktionsplanung und komplizierte Vorbereitungsarbeiten durch Ludwig Leuchten.

Die speziell an die Raumgeometrie angepassten Reflektoren konzipierte Ludwig Leuchten, um mit möglichst geringer Energie eine optimale Ausleuchtung der Räume zu gewährleisten. Zum Einsatz kamen T5-Leuchtstofflampen, die mit elektronischen Vorschaltgeräten betrieben werden. Diese schneiden im Vergleich zu den ursprünglich eingesetzten Leuchten mit magnetischen Vorschaltgeräten beim Energieverbrauch deutlich besser ab: In Kombination mit einer optimierten Lichtverteilungskurve der Leuchten lassen sich bei der Beleuchtung etwa 35 Prozent Energie einsparen. Gleichzeitig konnte das erreichte Lichtniveau um etwa 20 Prozent verbessert werden.

Eine besondere Herausforderung stellte das zentrale Konferenzgebäude dar. In dem Rundbau verbreitern sich die Deckenelemente und die darin einzupassenden Leuchten vom Gebäudeinneren zur Fassade hin. Des Weiteren stehen die Stirnseiten der Leuchten zu den Leuchten-Mittelachsen nicht unter 90 Grad, sondern jeweils um einige Grade größer oder kleiner. Übertrieben gesagt bildet sich dadurch ein Zickzack-Rasterbild an der Decke – eine immense Herausforderung. Für die acht Konferenzgeschosse, den zwei Ober-  und den vier Untergeschossen mit den konferenz- und gebäudetechnischen Einrichtungen produzierte Ludwig Leuchten mehr als 100 verschiedene Leuchtentypen.

Die Zukunft. Demnächst beginnen die abschließenden Arbeiten an der Beleuchtung für die Tiefgaragen, für die Freifläche, die Gehwege und Straßen, ebenso wie für die Fluchtstiegen und Toiletten in den Bürotürmen sowie die allgemeinen Räume mit Kopierern und Küchen. Diese werden in den kommenden Jahren fertiggestellt und mit LED-Leuchten ausgestattet.

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