Stadtwerke Bochum

Für die Stadtwerke Bochum entwickelte Ludwig Leuchten ein Beleuchtungskonzept, das auch Energie spart.

Der Neubau aus Aluminium und Glas für die Stadtwerke in Bochum prägt mit seinem 60 Meter hohem Turm das Bild der Bochumer Innenstadt. Das moderne, elegante und zeitlose Bürogebäude trägt mit dem feinen Gewebe der Glashaut und den Rahmenprofilen aus Aluminium die Handschrift des Architektenbüros Gatermann + Schossig. Die neuartige Integralfassade bietet innenliegenden Sonnenschutz und integrierte Arbeitsplatzbeleuchtung und sorgt mit nach außen öffnenden Lüftungsklappen für natürliche Be- und Entlüftung. Zusammen mit Dr. Ing. Helmut Köster, Lichtplanung Köster, entwickelte Ludwig Leuchten KG die Bürobeleuchtung im Verwaltungstrakt als Bestandteil eines energiereduzierten Gesamtkonzeptes mit den Kernattributen Beleuchtung, Lichtlenkung, Entblendung und Temperaturreduzierung. Mit der Zielsetzung, die einheitliche Linie der Architekten neben der Funktionalität auch im Material fortzuführen, findet sich Aluminium als prägnanter Werkstoff im Bau auch in den Profilen der eingesetzten Leuchten wieder. Die fassadenintegrierte Beleuchtung bietet in Verbindung mit der Tageslichtlenkung eine funktionale Einheit, die eine Lichtführung vom Fenster in den Raum hinein ermöglicht. Die Wand- und Pendelleuchten tragen mit dem hohen Leuchten-Betriebswirkungsgrad von 83% zum Energiekonzept des Gebäudes bei. 

Ein Beleuchtungs- und Energiesparkonzept

RIEGELLEUCHTE 602 WF – LICHTTECHNISCHES KERNSTÜCK DER INTEGRALFASSADE

Um Kunst- und Tageslicht in einem integrierten Lichtstrom aus der Fassade in die Raumtiefe zu lenken, entwickelte Dr. Ing. Helmut Köster für diesen Einsatzzweck eine asymmetrische Riegelleuchte (602 WF-ID SPM-GS 2x1T16-39W), die in Zusammenhang mit der Tageslichtlenkung eine gestalterische und funktionale Einheit bildet. Die ausgefeilte Reflektorgeometrie sorgt für eine gezielte Ausleuchtung. Über spezielle Reflektordeckensysteme, die der Raumkühlung und Lichtlenkung dienen, wird je nach Bedarf Tageslicht oder Kunstlicht auf die Nutzfläche umgeleitet. Um die Entblendung der Leuchten zu erreichen, ist der Direktlichtanteil durch einen satinierten Glasdiffusor reduziert.

FORTGESETZTE FORMENSPRACHE

Mit der abgependelten, sonst jedoch baugleichen Variante der Pendelleuchte 602 PE-ID SPM-GS wird auch innerhalb des Gebäudes die klare Formensprache fortgesetzt. Der Sekundärlichtanteil entfaltet die volle Wirkung wieder in Verbindung mit den Reflektordeckensystemen. In Kombination sorgen Wand- und Pendelleuchte für eine gleichmäßige, normkonforme Grundbeleuchtung der Räumlichkeiten. Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung in den Besprechungsräumen erzielen die zu Zwillingspaaren verbundenen rechts und links abstrahlenden Pendelleuchten. Das sich zum Raum verjüngende flache Aluminiumprofil (H = 33,5 mm) ermöglicht den vielseitigen Einsatz der Leuchten der Produktfamilie 602, deren Reflektorgeometrie auch für andere individuelle Anwendungen systemtechnisch angepasst und verändert werden kann.

MINIATURISIERTE BAUFORM

In den Aufzugsvorräumen und Sanitäreinrichtungen setzte das Architektenteam die schlanke Aluminiumprofilleuchte 901 OS-SP ein. Hinter einer Diffusorscheibe befindet sich ein Spiegelreflektor aus hochreflektierendem MIRO-Aluminiummaterial, der in Verbindung mit der schlanken T16-Leuchtstofflampe für gezielte Lichtlenkung sorgt. Die Pendel- und Anbauleuchte aus einem schlanken stranggepresstem Aluminiumprofil eröffnet eine breite Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten, ohne jedoch Abstriche an der Lichttechnik in Kauf nehmen zu müssen. Sogar Überlängen sind im Bereich des Möglichen - es wurden Leuchtenlängen bis zu 3,9 m am Stück realisiert. Reduzierte Unterbrechungen beleben dezent das Deckenbild. Je nach Einsatzzweck kann die Leuchte für eher tiefstrahlende Charakteristik oder diffus breitstrahlend ausgelegt werden. Ergänzt wird die Produktfamilie durch die asymmetrisch strahlende, minimalisierte Anbau- und Pendelleuchte 901 OS-SPM-A, deren volle Wirkung sich in Verbindung mit der entsprechenden Wandreflexion entwickelt. So auch in den Fluren als asymmetrisch strahlender "Wallwasher" und in den Treppenaufgängen als abgependelte Zwillingsleuchte. Sie unterscheidet sich von den anderen Leuchten der Produktfamilie durch ihren technischen Aufbau: im Gegensatz zu der symmetrischen Leuchte ist die Opalscheibe der asymmetrischen Leuchte vertikal mittig in den Leuchtenkörper integriert.

Bauherren: Stadtwerke Bochum GmbH
Architekten: Gatermann + Schossig, Köln
Gesamtlichtplanung: Lichtplanung Köster, Frankfurt/Main
Großhandel: Backhaus Lichttechnik GmbH, Essen
Installateur: SSS Elektrotechnische Systeme GmbH & Co. KG, Essen

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