Metro von Amsterdam: Lichtvorhang für mehr Sicherheit

Ludwig Leuchten entwickelte für die Metro Amsterdam eine indirekte und blendfreie Beleuchtung für mehr Sicherheit und Komfort.

Indirekte und blendfreie Beleuchtung für mehr Sicherheit und Komfort

Hohe Ansprüche an Architektur und Sicherheit

Das Objekt. Mehr als 300.000 Fahrgäste steigen täglich in die Metro von Amsterdam. 2017 soll eine neue Nord-Süd-Linie in Betrieb gehen: Die Linie M52 wird die komplette Noord/Zuidlijn von Noord bis Station Zuid befahren.

Die Aufgabe. In den sechs neuen Metro-Stationen sollte die lichttechnische Planung des Büros Bartenbach aus Aldrans bei Innsbruck umgesetzt werden. Dabei ist insbesondere der Sicherheitsaspekt für die Betreiber der Linie wichtig. Sie wollen verhindern, dass wartende Passagiere beim Einfahren der Züge gefährdet werden.

Individuelle Lichtplanung mit mehr als 10.000 Leuchten

Die Lösung. Mit mehr als 10.000 Leuchten, die bis zum Abschluss der mehrjährigen Arbeiten verbaut sein werden, wird die Lichtplanung realisiert. Standardlösungen gibt es dabei nicht. Jeder Bahnhof hat seine eigenen Charakteristika. Besondere Herausforderungen für die Entwickler sind die hohen Anforderungen an das Design der Leuchten, ebenso wie an deren Befestigung. Auch die klimatischen Verhältnisse (u.a. Meerwasserbeständigkeit wegen der Küstennähe, Schutzklassen IP 54 oder IP 65) mussten berücksichtigt werden.

Ludwig Leuchten entwickelte eigens eine spezielle Werfertechnologie, die eine indirekte und blendfreie Beleuchtung ermöglicht. LED-Platinen mit unterschiedlichen Ausstrahlcharakteristika wurden dazu auf Trägern montiert. Ihr Licht wird von Umlenkspiegeln, die an der Decke montiert sind, gezielt auf die Bahnsteigflächen geworfen. Da die Spiegel verstellbar sind, können Akzente gesetzt werden.

Für mehr Sicherheit an der neuen Metro-Linie sorgt künftig ein Lichtvorhang, der verhindert, dass wartende Fahrgäste bei der Einfahrt des Zuges zu nahe an der Bahnsteigkante stehen. Ludwig Leuchten hat das Konzept gemeinsam mit dem Lichtplaner Bartenbach umgesetzt. Der Vorhang markiert eine unsichtbare Linie, Passagiere sollen optisch zurückgehalten werden. Das Besondere: Der Lichtvorhang fällt nicht mit einem Mal von der Decke herab, er wandert mit dem einfahrenden Zug mit. Diese Lichtlösung wurde in die Decke des Bahnhofs integriert. Zudem gibt es eine spezielle Beleuchtung des Gleisbetts.

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