Golfhotel Öschberghof

Ludwig Leuchten wertete den Wellnessbereich des Golfhotels Öschberghof durch ein besonderes Beleuchtungskonzept auf.

Innovative Lichtplanung als dezente Simulation des Tageslichtes

Als das Architekturbüro Duttlinger+ Ulmer in Rottenburg den Auftrag bekam, den 1800 m² großen Wellnessbereich des Golfhotels Öschberghof in Donaueschingen neu zu gestalten, war das Thema Licht ein wesentlicher Aspekt. Im Untergeschoss des Hotels sollte der bestehende Wellnessbereich ausgebaut und mit exquisiten Elementen versehen werden. Die Räumlichkeiten durch Licht aufzuwerten und die Hochwertigkeit der Ausstattung und der eingesetzten Materialien zu unterstreichen war die primäre Aufgabe an das hinzugezogene Lichtlabor Bartenbach, das in der Firma Ludwig Leuchten KG den richtigen Partner für die Realisierung der Lichtlösungen gefunden hatte. 

Herausragendes Element der innovativen Lichtplanung ist die dezente Simulation des Tageslichtes mit Hilfe von Leuchtmitteln in tageslichtähnlicher Lichtfarbe. Getrennt geschaltet und per Tageslichtsensor an die realen äußeren Lichtverhältnisse angepasst, wird das Abendlichtmilieu mit Warmtonlampen erzeugt, wobei man sich hier nicht nur die Veränderung der Lichtfarbe, sondern auch der Veränderung der Beleuchtungsstärke zu Nutzen macht.

Den primären Tageslichtbezug erhält der Bereich durch den ehemaligen Lichthof, der mit einem Glasdach versehen wurde und den Saunagästen über einen verglasten Aufzug den Zugang zur Dachterrasse ermöglicht. Um in allen Räumen das Gefühl von Tageslicht zu vermitteln, wurden Lichtsysteme geschaffen, die mit tageslichthellen Leuchtstofflampen (6000 K) bestückt sind. Die Abend- und Nachtstimmung wird durch Halogenstrahler in den Spots und den Lichtstelen erzeugt. Zusätzlich befluten asymmetrisch strahlende Einbauleuchten, sogenannte Lichtvouten von der Decke aus die Wände und unterstützen den Effekt.

Maximale Sicherheit & höchste Qualität der Leuchten

Aus Schutzartgründen sind die Leuchten am Lichtaustritt mit einer ESG-Scheibe ausgestattet und über einen Rahmen gedichtet. Im Bezug auf die Reflektortechnik sind dort Aluminiummaterialien höchster Qualität (Alanod MIRO) eingesetzt. Diese ermöglichen in der Leuchte sehr hohe Reflexiongrade und somit wenig Lichtverluste. Der Betriebswirkungsgrad der Leuchten ist somit bis zu 15% höher als bei der Verwendung von Aluminium anderer Qualität. Das Material ist zudem sehr UV-stabil, die hohe  Farbwiedergabe, auf die in diesem Fall besonders Wert zu legen war, ist weitgehend unabhängig vom  Reflexionswinkel. Trotz Einsatz von Leuchtmitteln mit sehr hohen Leuchtdichtwerten, sorgen die Reflektorflächen mit relativ hohem  Diffusionswert, für eine weitgehend angenehme Atmosphäre und
ausreichend Licht an den Zielflächen.
Die Leuchtengehäuse bestehen aus verzinktem Stahlblech (Zinkor) und sind im Pulverbeschichtungs-verfahren lackiert. 

Die Niedervolt-Einbaustrahler, die für den Direktlichtanteil aus der Decke sorgen, sind durch ihren exakten Reflektor perfekt entblendet. Zusätzlich verleiht die Facettierung in der Oberfläche dem Reflektor ein exklusives Erscheinungsbild. Der Strahlungswinkel beträgt je nach Einsatzzweck 2x40° oder 2x20°. Das Gehäuse der Strahler besteht aus lackiertem Stahlblech. Die Leuchten sind für Niedervolthalogenlampen Halostar bis  50W / 12V IRC (Fassung GY6,35) konzipiert.

In den Behandlungsräumen für Massagen, ayurvedische Anwendungen, Maniküre und Pediküre und die vielen Wohlfühltherapien ist die Beleuchtungsatmosphäre nicht zwingend von der realen Tageslichtstimmung abhängig, sondern frei wählbar und mit den Erfordernissen der diversen Behandlungen vereinbar: so wird bei aktiven Anwendungen eine andere  Lichtstimmung herrschen als bei anschließenden Entspannungsphasen. In den Behandlungsräumen, die alle über kein Tageslicht verfügen, ist für die Arbeitsergonomie eine Lichtfarbe bis zu 6500 K vorgesehen. Zusätzlich sorgen
Lichtstelen, welche in der Wand eingebaut sind und wie längsgerichtete Lichtschlitze wirken, für die Erhöhung der horizontalen Beleuchtungsstärken, was dem Raum Tiefe und eine angenehme Atmosphäre verleiht. Die Warmtonleuchtmittel sorgen zusätzlich für eine entspannende, beruhigende Abendstimmung.

Mit Hilfe von „Leuchtenden Wänden“ wird im Ruhebereich bei den Wasserbetten und Wärmeliegen die Illusion von großen Tageslichtflächen, sogenannten „künstlichen Fenstern“ vermittelt: die Kombination verschiedener Reflexionsmaterialien in Kopfspiegel, Rückwandreflektor und vertikale Seitenreflektoren sowie der Einsatz von strukturierten Glasflächen vermitteln ein gewisse räumliche Tiefe des „Fensters“. In Anlehnung an das gesamte Tages- und Nachtlichtkonzept ist die Wand mit Leuchtstoff- und Halogenlampen ausgerüstet, die je nach Tageszeit getrennt geschaltet werden können.
Das eingesetzte Glasmaterial versteht es, den Kompromiss zwischen der angestrebten architektonischen Ruhe und den lichttechnischen erforderlichen Eigenschaften (Tiefenwirkung) zu finden. Die jeweils 2,33 m x 1,47 m großen Lichtwand-Elemente werden mit T16-54 E Lampen und Niedervolthalogenstrahlern mit 65W beleuchtet. Das Rahmengehäuse ist ebenfalls aus verzinktem Stahlblech gefertigt und pulverbeschichtet.

Die gewünschte Abstrahierung des Lichtes wird am Beispiel der Stand-Leseleuchte deutlich: wo die Leuchten im Bereich der Wasserbetten und Wärmeliegen zusätzlich zu der an die Halogenbeleuchtung geknüpfte entspannende Abendatmosphäre noch den Effekt der sich optisch zurücknehmenden Leseleuchte mit LEDs erfüllen, wird die Leuchte vielerorts ohne die zusätzliche Lesefunktion eingesetzt. Die Leuchte erscheint als eigenständiges Objekt und erfüllt nur scheinbar sekundär die Beleuchtungsintention. Mit der inzwischen mit dem „red dot design award“ für Hohe Designqualität des Designzentrums Nordrhein Westfalen in Essen prämierten Lichtstele TROFEO (6 LEDs 6W und 50W/12V IRC) ist es der Firma LUDWIG LEUCHTEN gelungen, die individuellen Leseplätze und die sicherheitsinspirierte Bodenbeleuchtung so zu kombinieren, dass die erwünschte beruhigte Atmosphäre unbeeinträchtigt bleibt. Die beidseitig in die Leuchte integrierten und mit einer klaren Kunststoffscheibe abgedeckten dimmbaren Luxeon LumiLED's (je 3 Stück à 1W) sorgen für das notwendige Lese-Licht. Die im Sockelbereich frontseitig platzierte Halogenleuchteneinheiten  50W/12V IRC dienen als Orientierungslicht und sollen für eine „schwebende Aura“ sorgen.
Die Leuchte ist fest mit dem Boden verschraubt. Kein Kabel stört die Einfachheit der Geometrie. Der Leuchtenkörper der Stand-Leseleuchte besteht aus stranggepresstem, lackiertem Aluminium.

Durch die Schaffung von klaren Linien, dem konsequent durchgesetzten Farbkonzept mit Hell-Dunkel-Kontrasten und der Verwendung von hochwertigen Materialien wurde den Räumen optische Tiefe verliehen. Die durch Podeste erreichte Untergliederung der Räumlichkeiten wird mit Hilfe von Licht entsprechend unterstützt. Der Gedanke,  die offenen Bereiche lichttechnisch zuzuordnen, zeigt sich auch in der durch den Einsatz von Strahlern erfolgten Akzentuierung architektonischer und  Wellness-Elemente, wie beispielsweise der Erlebnisdusche im Zentrum der Wellnesswelt. Diese wird durch die zentral gelegene Vital-Bar mit Hilfe von Niedervolthalogenstrahlern in diesem Bereich von der Zone mit den individuellen Behandlungszimmern optisch getrennt.

Das Lichtlabor Bartenbach ( www.bartenbach.com ) erstellte in enger Abstimmung mit dem Architektenteam von Duttlinger+ Ulmer
( www.duttlinger-ulmer.de ) das gesamte Beleuchtungskonzept, nach dem die Firma Ludwig ( www.ludwig-leuchten.de) die Leuchten den Anforderungen entsprechend speziell für den Öschberghof entwickelte und fertigte.

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