Ludwig Leuchten lässt Münchner Flughafen erstrahlen

Neues Gebäude für elf Millionen Passagiere eröffnet

Er ist eine der zentralen Drehscheiben für den Luftverkehr in Europa: der Münchner Flughafen. Und der Airport wächst weiter. Heute ging am Terminal 2 ein Erweiterungsbau in Betrieb. Vom modernsten Flughafengebäude der Welt ist die Rede. Mit dafür verantwortlich ist auch ein Unternehmen aus der Region Augsburg: Ludwig Leuchten aus Mering

Ludwig Leuchten entwickelt Lichtkonzept für den Erweiterungsbau im Terminal 2

Der Leuchtenhersteller sorgt dafür, dass die rund elf Millionen Passagiere, die künftig in diesem Satellitengebäude ankommen oder in den Flieger steigen, optimale Lichtverhältnisse vorfinden. Ludwig Leuchten hat dafür unter anderem eine aufwendige Lichtdecke konzipiert und realisiert. Auch für die Beleuchtung der Treppen zu den Bahnsteigen hat Ludwig Leuchten eine besondere Lösung entwickelt. Seit Oktober 2013 wurde in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Flughafens an dem Projekt gearbeitet, acht Mitarbeiter waren daran beteiligt. Auftraggeber für Ludwig Leuchten war BAUER Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG in Buchbach.

Für Ludwig Leuchten ist es nicht das erste Projekt dieser Art

Schon beim Bau des Terminals 2, der 2003 in Betrieb gegangen ist, war das Familienunternehmen gefragt. Mehr als 6.000 Leuchten made in Mering erhellen seitdem das Terminal mit seiner architektonisch markanten Glasfassade, das vor allem von der Lufthansa und ihren Star-Alliance-Partnern genutzt wird. Und auch jetzt, gut zehn Jahre später, holte der Airport für die rund 900 Millionen Euro teure Erweiterung Ludwig Leuchten wieder als Partner mit ins Boot. „Für uns ist das eine Bestätigung für die Qualität unserer bisherigen Arbeit“, sagt Geschäftsführer Florian Möckel.

Für Ludwig Leuchten war das Airport-Projekt einer der umfangreicheren Aufträge – und eine echte Herausforderung. Schließlich war mehr als gutes Licht gefragt. „Funktionalität und architektonisches Design gehen bei diesem Projekt Hand in Hand“, erklärt Projektleiter Bruno Miller. Die Leuchten müssen sich in die Optik des Neubaus und die architektonischen Gegebenheiten einfügen. Etwa bei den Rolltreppen des Mittelbahnsteigs, der von seitlichen Säulen ausgeleuchtet werden sollte. Hier konnte Ludwig Leuchten mit seiner langjährigen Expertise punkten, denn: „Nicht jeder kann rund“, sagt Miller über die Leuchtenkonstruktion, die die Optik der Säulen aufnimmt. Zum Teil wurde Sicherheitstechnik wie Rauchmelder und Sprinkleranlagen gleich mit in die Beleuchtung integriert. „Für all das hat Ludwig Leuchten passende Lösungen gefunden – im Sinne eines funktionalen Flughafenbetriebs und eines klaren Designs“, so Miller.

Das Satellitengebäude, das sich östlich am bestehenden Terminal 2 anschließt, wird die Kapazitäten des Münchner Flughafens mit einem Schlag auf 36 Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen. Der Airport München ist damit der zweitgrößte in Deutschland und die Nummer sieben in Europa. In dem Erweiterungsbau, das Fluggäste mit einem unterirdisch verkehrenden Zug vom Terminal 2 aus erreichen können, befinden sich 52 zusätzliche Gates. Auf mehr als 7.000 Quadratmetern Fläche gibt es Restaurants und Geschäfte. Der Neubau ist ein Gemeinschaftsprojekt der Flughafen München GmbH und der Lufthansa.

Der Meringer Leuchtenhersteller Ludwig Leuchten sorgt im neuen Satellitengebäude des Münchner Flughafens dafür, dass die Passagiere optimale Lichtverhältnisse vorfinden. © Flughafen München, Dr. Werner Hennies

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