25 Jahre Standort Bergen: IHK Dresden würdigt Engagement von Ludwig Leuchten

Vor genau 25 Jahren erfolgte die Gewerbeanmeldung der Produktionsstätte in Bergen. Die IHK Dresden würdigte dieses Jubiläum nun mit einer Ehrenurkunde.

Für Geschäftsführer Erich Ludwig ist die Sache klar: Bergen sei ein „Glücksgriff“ für Ludwig Leuchten gewesen. Der damalige Juniorchef war in den Wendejahren selbst gen Sachsen aufgebrochen, um einen geeigneten Standort für ein zweites Werk des Familienunternehmens zu suchen. Vor genau 25 Jahren erfolgte die Gewerbeanmeldung der Produktionsstätte in Bergen/Neuwiese. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden würdigte dieses Jubiläum nun mit einer Ehrenurkunde.

Gudrun Thieme-Schmidt, bei der IHK zuständig für die Wirtschaftsförderung, war aus diesem Anlass zu Gast am Standort. Sie traf sich mit Erich Ludwig zum Gespräch und besichtigte die Produktionsstätten. Hier arbeiten 65 der insgesamt knapp 200 Mitarbeiter von Ludwig Leuchten.

Automatisierung ermöglicht „Made in Germany“

Während am Hauptsitz in Mering vor allem Sonderlösungen realisiert werden, ist der Standort in Sachsen mit seinen 38.500 Quadratmetern Produktionsfläche auf die Serienfertigung von Büro- und Industrieleuchten spezialisiert. Aufgrund des sehr hohen Automatisierungsgrad in der Produktion sei es möglich, diese Arbeitsschritte in Deutschland durchzuführen, erläutert der Geschäftsführer.

Zu den Hauptprodukten gehört das Schnellmontagesystem für Industrie- und Produktionshallen sowie verschiedene Einlegeleuchten mit Raster oder Scheiben.  Bei den meisten Standardprodukten von Ludwig Leuchten kommt heute hochmoderne LED-Technik zum Einsatz. Der Maschinenpark im Bergener Werk wurde dafür in den vergangenen Jahren entsprechend aufgerüstet.

In der Vorfertigung arbeiten die Mitarbeiter an 17 Maschinen, vier davon wurden von den Spezialisten des Leuchtenherstellers selbst konstruiert. Aber auch in der Montage setzt Ludwig Leuchten auf ausgefeilte Technik und Effizienz. Sechs Roboter sind hier im Einsatz. Wünscht der Kunde eine Modifikation einer Standardleuchte, wird diese durch die flexiblen Maschinen oder per Hand am Band erledigt.

Hier wird Integration gelebt

IHK-Vertreterin Thieme-Schmidt würdigte bei ihrem Besuch vor allem das Engagement von Ludwig Leuchten in Sachen Behindertenarbeit. Der Leuchtenhersteller war seit dem Produktionsstart in Bergen eine besondere Zusammenarbeit mit den Lausitzer Werkstätten für behinderte Menschen eingegangen. Heute sind rund 50 Beschäftigte der Behinderten-Werkstätten für Ludwig Leuchten tätig. Sie alle haben ihren Arbeitsplatz direkt im Werk in eigenen Hallen. Zusätzlich sind betreuende Kräfte wie Sozialpädagogen, Gruppen- oder Bereichsleiter vor Ort. „Das ist gelebte Integration“, sagt Eckhart Friese, der Geschäftsführer der Lausitzer Werkstätten. Er freut sich, dass Ludwig Leuchten den behinderten Menschen die Chance gibt, am normalen Arbeitsalltag teilzuhaben. „Es ist wichtig für ihr Selbstbewusstsein, dass sie nicht in einer eigenen Werkstatt, sondern direkt bei einem Unternehmen arbeiten“, so Friese.

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